Die Frage stellen wir uns selbst manchmal, wenn wir mit Kanzleien ins Erstgespräch gehen: Die Website ist vorhanden, sieht okay aus - und erscheint trotzdem weder für "Anwalt [Stadt] Familienrecht" noch für irgendwas anderes Relevantes auf Seite 1. Manchmal nicht mal auf Seite 3.
In den meisten Fällen steckt dahinter keine komplizierte Ursache. Es sind immer wieder dieselben fünf Punkte, und der erste ist fast überall der gleiche.
Google Maps Suchergebnisse sind für lokale Kanzleien der wichtigste Traffic-Kanal - wichtiger als die klassische Websuche für viele Rechtsgebiete. Und Google Maps läuft über das Google Business Profil, das vollständig eingerichtet, verifiziert und regelmäßig aktualisiert sein muss.
Was wir sehr häufig sehen: Das Profil wurde vor drei Jahren irgendwann angelegt, ist unvollständig, zeigt veraltete Öffnungszeiten und hat null Bewertungen. Google stuft solche Profile niedrig ein - sie erscheinen in der Maps-Ansicht weit hinten oder gar nicht. Der direkte Effekt: Die Kanzlei verliert täglich lokale Anfragen an Kanzleien mit besser gepflegtem Profil, nicht weil diese besser sind, sondern weil sie sichtbarer sind.
Seit dem Google Core Web Vitals Update ist PageSpeed ein direktes Ranking-Signal. Wer unter 50 punktet auf Mobilgeräten, verliert messbar Google-Sichtbarkeit - nicht einmalig, sondern dauerhaft, jeden Tag. Das klingt technisch abstrakt, ist aber gut messbar: PageSpeed Insights zeigt den aktuellen Score in unter einer Minute.
Die häufigsten Ursachen bei Kanzlei-Websites: Bilder, die nicht komprimiert wurden, kein Lazy Loading, JavaScript-Bibliotheken aus der Aufbauphase der Website, die längst nicht mehr gebraucht werden. Das lässt sich beheben. Eine neue Website auf modernem Stand erzielt ohne großen Aufwand 90+.
Ein PageSpeed-Score unter 60 ist kein Design-Problem. Es ist eine Ranking-Strafe, die Google täglich neu verhängt.
Lokale Suchanfragen wie "Anwalt Dietzenbach Familienrecht" haben deutlich weniger Wettbewerb als "Anwalt Frankfurt Familienrecht" - aber genau hier suchen die Mandanten aus Dietzenbach. Eine Kanzlei in Dietzenbach, die ihre Website auf Frankfurt ausrichtet, kämpft im falschen Wettbewerb. Gegen hunderte Frankfurter Kanzleien mit mehr Budget, mehr Bewertungen und stärkerem Google Business Profil.
Die korrekte Lösung: eine Seite, die eindeutig auf den tatsächlichen Standort und den realistischen Einzugsbereich ausgerichtet ist, mit lokalen Begriffen im Text, im Google Business Profil und im Schema Markup.
Google-Bewertungen sind ein direktes lokales Ranking-Signal. Nicht nur wegen der Sternzahl, sondern wegen der Anzahl, der Aktualität und der Reaktion des Kanzlei-Inhabers auf Bewertungen. Eine Kanzlei mit 0 Bewertungen verliert den direkten Vergleich gegen eine Kanzlei mit 12 Bewertungen - selbst wenn die Seite technisch besser ist.
Das lässt sich aktiv angehen. Mandanten, die zufrieden waren, schreiben selten von alleine eine Bewertung - sie tun es aber, wenn sie direkt darum gebeten werden, mit einem Link, der direkt zur Bewertungsseite führt. Wer das systematisch einsetzt, kommt in 6 Monaten auf 15-20 Bewertungen. Ohne Tricks, ohne Fake-Accounts.
Viele Kanzlei-Websites haben eine Startseite, eine Leistungsseite und ein Impressum. Das reicht für Google nicht. Die Frage ist, für welches Keyword Google die jeweilige Seite ranken soll - und wenn die Antwort "die Leistungsseite rankt für alle Rechtsgebiete gleichzeitig" ist, rankt sie für keines davon richtig.
Besser ist eine klare Seitenstruktur: eine eigenständige Seite für Familienrecht, eine für Arbeitsrecht, eine für den lokalen Standort. Jede dieser Seiten zielt auf einen spezifischen Suchbegriff ab, hat eigenständigen Inhalt und verlinkt intern auf verwandte Seiten. Das ist der Unterschied zwischen einer Website, die "irgendwie Inhalt hat", und einer, die rankt.
Wir schauen uns Ihre aktuelle Website an und zeigen konkret, welche dieser fünf Punkte bei Ihnen zutreffen - schriftlich, in 48 Stunden, ohne Verkaufsgespräch.
Jetzt anfragenDas ist der Normalfall - nicht die Ausnahme. Kanzleien, die alle fünf Punkte korrekt adressiert haben, gehören zu den Ausnahmen, nicht zur Mehrheit. Die gute Nachricht: Die Reihenfolge ist klar. Google Business Profil zuerst, weil es der schnellste Hebel ist. PageSpeed als zweites, weil es die technische Basis sichert. Dann Inhaltsstruktur, lokale Ausrichtung und Bewertungsaufbau.
Das dauert keine 12 Monate. Kanzleien, die diese Punkte strukturiert angehen, sehen die ersten Verbesserungen in Google Maps meistens nach 6-8 Wochen.
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